Burn-Proof 

Burn-Proof ist ein Verfahren bei der Erstellung von CDs oder DVDs, das verhindert, dass ein Rohling bei Unterbrechung des Datenflusses unbrauchbar wird. Dieses Verfahren wird von vielen Herstellern auch (vor Allem aus Marketinggründen) mit eigenen Begriffen belegt. Der Begriff Burn-Proof wurde ursprünglich von Plextor geprägt. Beispiele für weitere Begriffe sind u.A. Power-burn (Sony) oder Safe-burn (Yamaha).

Prinizipell werden beim Brennen einer CD die zu schreibenden Daten zuerst in den Zwischenspeicher (Puffer, engl. "Buffer") geladen und dann geschrieben. Falls nun aus irgendwelchen Gründen der Brenner diesen Zwischenspeicher schneller leer liest, als er vom System wieder befüllt wird, war der Brennvorgang in der Regel unvollständig und korrupt. Der CD-Rohling war unbrauchbar ("verbrannt"). Brenner einer neueren Generation boten schließlich einen Schutz vor diesem Problem, indem sie eine Technologie boten, die die Vernichtung des Rohlings bei einem Leerlauf des Puffers verhinderte. Diese Technologie wird auch auf Englisch als Buffer underrun (Schutz vor Pufferleerlauf) bezeichnet.

Letzte Überarbeitung: 2003-09-22 (htw)

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